Einige Grundregeln zum Heizen und Lüften

Alle Räume kontinuierlich und ausreichend heizen. Wenig genutzte, ungeheizte Räume stellen eine Wärmebrücke innerhalb der Wohnung dar. In dem kalten Raum kann sich sehr viel Feuchtigkeit niederschlagen. Feuchte W ände in schlecht beheizten Räumen setzten die Wärmeisolation deutlich herab, so dass der Energiebedarf zum Heizen deutlich steigt. Abgesehen davon, bestehen durch Schimmel Gefahren für die Gesundheit und die Bausubstanz.
 
Mehrmals täglich 5-10 Minuten kurz aber kräftig mit Durchzug lüften und während der Heizperioden auf dauerhaft geöffnete Fenster verzichten. Nach der Entstehung von Feuchtigkeit durch Baden, Duschen, Kochen und Putzen den genutzten Raum ausreichend lüften, bevor die Feuchtigkeit in andere Räume gelangt. Es empfiehlt sich die Türen während der Nutzung zu schließen.
 
Gerade in Altbauten mit schlechter Wärmedämmung sollte zwischen Außenwänden und Möbelstücken ein Abstand von mindestens 5cm bestehen. Sorgen Sie für eine ausreichende Luftbewegung.
 
Die Wärmeabgabe der Heizkörper nicht durch Vorhänge, Möbel oder andere Verkleidungen behindern. Der Wirkungsgrad der Heizung wird um bis zu 20% minimiert was bei den heutigen Energiepreisen recht teuer werden kann. Außerdem wird die Luftzirkulation - die für ein gutes Raumklima unverzichtbar ist - stark gesenkt und Feuchtigkeitsschäden treten viel schneller auf.
 
Schließen Sie die Türen von wenig genutzten Räumen. Diese Räume sollten ausschließlich von den eigenen Heizkörpern beheizt werden. Auch hier gilt: maßvoll, aber kontinuierlich heizen. Während das gewünschte Raumklima energiesparend erzielt wird, kann sich keine Feuchtigkeit aus wärmeren Räumen ansammeln. Generell sind Raumtemperaturen von ca. 18°C erforderlich, damit Wandtemperaturen in mäßig genutzten Räumen 15-17°C  nicht unterschreiten.